Es geht über Innsbruck zurück in Richtung unserer schönen Heimat Hamburg.

Schon bei der Fahrt über den Brenner bewundern wir das satte Grün vor den schroffen Felsformationen.

Nach der Hitze und Trockenheit erfreuen wir uns nach einer Nacht auf dem Camping Kranebitten am feuchten Morgentau. Das fühlt sich schon sehr nach vertrauter Heimat an.

Gegen 20.00 Uhr Abends und genau bei km 7.000 erreicht unser Salty den Hamburger Hafen. Links die großen Kräne, dann noch durch den Elbtunnel. Der Regen stört uns nicht, vielmehr freuen wir uns, wieder Hamburger Luft zu atmen.

Während der langen Fahrt haben wir die Reise noch einmal Revue passieren lassen:

Die beeindruckende und wunderschöne Natur, die unser Europa zu bieten hat. Es muss nicht immer eine Fernreise sein, bei uns gibt es so viel zu sehen. Nicht nur die Schönheit hat uns überwältigt, wir haben auch immer wieder die Kraft der Natur gespürt. Im Sturm, im Regen, im Nebel bei Hagel oder einfach in der starken Hitze im Süden.

Dabei hat uns auch vieles nachdenklich gemacht:

Zum Beispiel der viele Plastikmüll am Straßenrand. Warum produzieren und nutzen wir eigentlich maximal haltbare Wertstoffe, um sie möglichst schnell wegzuwerfen? Nachdenklich haben uns auch die Menschenmassen in Pamplona gemacht, die in weiß gekleidet (teilweise mit blutverschmierten Aufdruck) Stiere durch die Straßen treiben.

Sehr nah aber gingen uns vor allem die vielen Feuer und Waldbrände. Das Cap Taillat, dessen Schönheit hier im Blog beschrieben wird, ist Tage später komplett niedergebrannt. So wie viele andere Gebiete, die wir besucht haben.

Die zunehmende Trockenheit im Süden macht uns betroffen und wir überlegen, wie wir unser Leben und unsere Reisen achtsamer und nachhaltiger gestalten können.

Beeindruckt haben uns auch die vielen Menschen, die wir auf dieser Reise kennenlernen durften.

Anders als vielleicht im Hotelurlaub, trafen wir interessierte, inspirierende Menschen, für deren Geschichten es einen eigenen Blog bräuchte.

Es hat uns große Freude gemacht Euch alle kennenzulernen! Wir nehmen viel mit von Eurer Offenheit und Hilfsbereitschaft.

Bei aller Vorfreude auf zu Hause bleibt uns einfach festzuhalten, dass unser Europa, nicht nur aber auch als Wertegemeinschaft etwas einzigartig schönes ist.

Wir werden achtsam sein und es schützen, so gut es geht.

Grazie, Gacias, Merci, Thanks, Danke!