Gegen Abend unseres sechsten Reisetages kommen wir in Zarautz an. Der Camping Platz ist eine Empfehlung von Freunden aus Hamburg und seit heute auch von uns. Warum das so ist, seht ihr hier:

Uns wurde gesagt, wir sollten uns um einen Platz in der ersten Reihe bemühen, gesagt getan. War einfacher als gedacht, mag an dem niedrigen Schattenanteil und der Neigung der meisten Plätze liegen.

Bevor wir den Camping Platz erreichten, verstellte uns ein kleine Skaterrampe aus Holz den Weg, darüber ein Banner „Fuck Calm & Get Stoked“ und ungefähr 50 ausgesprochen gut gelaunte Menschen den Weg. Wir waren zu früh abgebogen, uns wurde angeboten für 10 Euro Pauschale den gesamten Abend mitzutrinken. Wir haben uns zunächst aber entschieden, weiterzufahren und uns um den Platz mit besagtem Weitblick zu  kümmern.

Den Platz haben wir ohne Reservierung bekommen, also falls es Euch in diese Richtung zieht, solltet Ihr an diesen Ort denken. Es ist der beste Camping der Region.

Zarautz selbst ist ein altgedientes Touristen-Örtchen (vielleicht waren Eure Eltern schon dort) und ein sehr beliebter Wellenreit-Spot, insbesondere auch für Anfänger, die ungerne von Locals von der Welle geschubst werden. Die beschauliche Altstadt ist insbesondere von Einheimischen zur Mittagszeit gut besucht, Gläschen Weiswein ist hier obligatorisch.

Der Weg in den Ort ist vom Camping zu Fuß nicht ohne. Vielleicht auch deswegen wurde hier auch das Toasta Michicana erfunden: Tomaten-Oliven-Relisch, 3 Tacos und ein wenig Avocado. Sollte nicht unerwähnt bleiben.

Am Morgen der Abreise wurden wir daran erinnert, dass wir aufgrund der Höhe auch wetterbedingt über den Wolken liegen können. Deswegen nutzten wir unsere „grenzenlose Freiheit“ zur Weiterreise durch die Wüste in Richtung Barcelona.