An Tag 35 geht es also von Olbia/Sardinien wieder zurück aufs europäische Festland in Richtung Civitavecchia und von dort aus mit dem Bulli weiter nach Rom.

Wir sind etwas überrascht, die Fährfahrt mit Grimaldi Lines ist die erste, die planmäßig verkehrt. Für die siebenstündige Überfahrt haben wir uns eine Vierbettkabine gebucht, dementsprechend entspannt sehen wir dem Onboarding und der Überfahrt entgegen.

Die Kabine ist voll klimatisiert und während der Überfahrt sind wir froh, dass wir einen so ruhigen, gemütlichen Rückzugsort haben. Die Zeus Palace ist deutlich moderner als die anderen Fähren bisher, dennoch ist das Schiff im Innenraum sehr stickig und an Deck brennt die Sonne. Das Oberdeck jedenfalls bleibt entsprechend leer.

Während zu Hause über ein Diesel-Verbot diskutiert wird, fragen wir uns, ob es eine Euro 6 Norm auch für Schiffe gibt, bzw. wann diese (endlich) kommt. Nun gut, jetzt heißt es erstmal, volle Fahrt voraus und „alle Wege führen nach Rom“.

Zum Camping Platz Flaminio, 7km nördlich der Altstadt Roms. Der Platz ist sehr gepflegt. Es gibt ein nettes Restaurant und Pool. Aber natürlich darf man von City-Camping Plätzen nicht zu viel erwarten.

Wir kommen erst sehr spät gegen 23.00 Uhr an und freuen uns einfach einen netten Platz gefunden zu haben. Ähnlich wie in Paris treffen wir hier auch viele Asiaten an, meistens mit Rollkoffern vom Flughafen kommend. Wir stehen allerdings neben sehr netten Argentiniern, die sich in Spanien einen Camper gemietet haben.

Der Platz ist mit dem Auto gar nicht so weit vom Centro entfernt. Man kann aber auch recht gut bis Bus oder Bahn ins Zentrum gelangen, sollte dann aber rund 50 Minuten einplanen.

Wenn Ihr also mit dem Campervan nach Rom kommt, können wir den Platz empfehlen. Falls Ihr hierher fliegt, nehmt Euch eine Airbnb Wohnung oder ein Hotelzimmer direkt im Zentrum.