So Ihr Lieben, wir haben mal eben die paar Kilometer abgerissen und sind direkt von Barcelona an die Mittelmeerküste Frankreichs gefahren. Nach Paris, Pilat, Zarautz, Wüste erneut ein harter Kontrast. Wir planen ein paar Tage länger an der Küste zu bleiben, um etwas Luft zu holen. Bereits jetzt fühlt sich die Reise eher nach einem Monat als anderthalb Wochen an.

Jetzt beginnt der ungeplante Teil, wir wissen noch nicht wo wir wir übernachten und ob es besser gewesen wäre zu reservieren oder zumindest mehr zu recherchieren. Wir entscheiden uns nach einigen Telefonaten für den Campingplatz Pansard nahe Hyeres.

Wir nehmen uns erstmal den erstbesten Platz und freuen uns über den Sonnenuntergang, den Strand und das anliegende Naturschutzgebiet (mit Flamingos).

Noch vor dem Frühstück übernehmen wir einen direkten Strandplatz von sehr netten Münchenern (da ihr mitlest, schöne Grüße an dieser Stelle und vielen Dank noch mal!). Sehr zufrieden mit der Gesamtsituation geniessen wir unser selbst gemachtes Ratatouille (links im Bild) und entscheiden hier für weitere drei Nächte zu bleiben.

Und hier kommt das Rezept (für 2 Erwachsene und 2 Kinder):

  •  1 Aubergine
  •  2 Zuchini
  •  4 Tomaten
  •  Dosentomaten als Ergänzung optional
  •  1 Rote Paprika
  •  5-8 weiße Champigons
  •  1 Zwiebel
  •  Knoblauch optional
  •  Olivenöl
  •  1 Bouquet Garni (alternativ Rosmarin, Oregano, Bonenkraut, Thymian, Salbei, Salz und Pfeffer) … wir hatten nur Rosmarin, war auch lecker 🙂

Alle Zutaten in einem heißen Topf und bei geringer Flamme parallel zum Reis köcheln lassen und bei Bedarf etwas Wasser nachfüllen.

Zusammen mit dem Reis und einem Glas Rotwein servieren.

Et voilà, cuisine parfait!

Bevor wir es vergessen: Zum Camping Platz: Es sind unheimlich viele Familien mit Kindern hier, hauptsächlich Franzosen. Wir hatten erwartet, dass es schwierig werden würde einen Platz zu bekommen. Viele Camping Plätze haben bereits am Telefon gesagt, sie seien ausgebucht, ohne eine gute Bewertung zu haben. Bei Camping Pansard wurde nur gesagt, kommt vorbei, wir finden was. Genauso relaxt wie die teilweise deutschsprachige Rezeption ist die gesamt Stimmung hier. Wie sagte gerade der singende Franzose neben uns: „C’est le paradis, hein?“

Dem ist nichts hinzuzufügen und dann darf es auch mal eine GoCamping1998-Gedächtnis-Ravioli sein. Hier nicht aus der Dose, sondern aus dem Glas in vegetarisch. Erneut überraschend lecker.