Wer wie wir Paris schon mehrfach besucht hat, wird sich möglicherweise ebenfalls für andere Seiten von Paris interessieren. Die Stadt hat nämlich abseits von Eiffelturm, ChampsÉlysées & Co. eine ganze Menge zu bieten.

Wir erkunden die Arbeiter- und „Szeneviertel“ im 10. und 19. Arrondissement und Belleville, nördlich des Centre Pompdidu.

Als erstes verschlägt es uns ins Ten Belles (10 Rue de la Grange aux Belles). Eine Empfehlung unseres Uber-Fahres Mohammed. Der Kaffee ist ein Traum!

Vorbei an der Schlange des Holybelly 5 (Top Adresse für szeneaffines Brunchen, 5 Rue Lucien Sampaix) machen wir uns auf den Weg ins Szeneviertel Belleville. Immer mit einem Auge für den Streetstyle und der Streetart.

Nachdem wir arabische Strassenzüge durchquert haben, kommen wir auf den Hügeln Bellevilles an. Abgesehen von den tollen Ausblicken, hat das Viertel szenemäßig nicht mehr zu bieten als Hamburg St. Georg.

Also geht es nordwärts ins 19. Arrondissement Richtung Rue de l’Ourcq. Dies Viertel gefällt uns am besten, mit dem Kanal, den unzähligen netten Stores, Cafés & Restaurants.

Noch eine absolute Empfehlung für einen gepflegten Kaffee ist die Kaffeebar 19. Der Besitzer Julius kommt ursprünglich aus Dresden und ist super nett und gibt prima Tipps auch für die nähere Umgebung.

Absolut erwähnenswert sind hier auch die vielen unterschiedlichen Streetarts. Es muss ja nicht immer die Mona Lisa sein.