Für viele Deutsche hört bei St. Tropez die Côte d’Azur auf. Westlich davon seien hauptsächlich Franzosen unterwegs, lesen wir in einem Forum.

Wir haben uns die Region der „westlichen Côte d’Azur“ ausgesucht, da sie so viele unbekannte, türkise und kristallklare Buchten hat und weil hier der Mistral weht, so dass wir vielleicht auch ein bisschen Windsurfen können.

Wer es sportlich mag, kann auch eine kleine Wanderung an der schönen Küste zum Cap Taillat machen. Das Cap selbst ist eine Halbinsel mit einem schönen Strand als Verbindung zum Festland*.

Auf dem Weg dorthin reiht sich eine Traumbucht an die andere. Ob es wirklich die schönsten Strände der Côte d’Azur sind, wissen wir noch nicht.

Hier wurden auch einige Szenen aus den Louis de Funès Filmen gedreht, haben Lust bekommen die Filme mal wieder zu schauen.

Zum Windsurfen sind wir auch noch gekommen. Da sich der Mistral eine kleine Pause gegönnt hat, haben wir einfach den nahegelegenen Verleih östlich des Camping Platzes gewählt. Das Material ist super, vom Neo, Board, Rigg. Alles vorbereitet zum spontanen Loslegen. Sehr nett.

An welches landwirtschaftliches Erzeugnis denkt man bei der Provence als erstes? Richtig: Wein! Nach eingängiger Begutachtung des Weingutes Chateau le Bastidon nehmen wir schnell noch zwei Flaschen mit. Wie oben erwähnt, auf dem Camping Platz sind hauptsächlich Franzosen und man weiß ja nie, ob der nette Nachbar noch auf ein Gläschen vorbei kommt. Ach ja, die berühmten Lavendel-Felder schauen wir uns auch noch an, vielleicht morgen.

A votre Santé nos amis!

*Edit: Liebe Leute, was sollen wir sagen. Eine Woche nachdem wir das Cap Taillat besucht haben, wurde die gesamte Landschaft von einem Feuer zerstört. Die Bilder die wir sehen mussten, haben uns sehr betroffen gemacht. Fragt also gerne in der Region nach, wie es dort jetzt aussieht.