Man kann Barcelona wunderbar mit den Hop On Hop Off Bussen kennen lernen, insbesondere wenn man die ganze Stadt sehen möchte, inkl. Parc Güell, Sagrada Famillia und dem Gotischen Viertel. 

Da wir nur zwei Tage hier sind, entscheiden wir uns gegen Busrundfahrt und überlaufenen Hotspots und leihen uns zwei Longboards und zwar von Deviant Bikes (nahe Arc de Triomf).

Das ganze ist recht schweißtreibend, macht aber megaspaß. Vor allem, wenn man die Abkürzungen durch die engen leeren Gassen nutzt. Deviant liegt auch recht günstig, wenn man die schönen Viertel zwischen Arc de Triomf und Strand erkunden möchte. Für drei Euro die Stunde sind die Boards zu leihen (auf Wunsch inkl. Helm und Schützer für Knie, Ellenbogen, Handgelenk).

So lernen wir dass Gothische Viertel, die Strandpromenade ganz neu kennen und verlieben uns in den Stadtteil El Born! Seltsam, hier gibt es die nettesten Läden und Cafés, Studenten und Kreative, aber die wenigsten Touristen. (Die treten sich im benachbarten Gotischen Viertel auf die Füsse.) Hier teilen wir uns eine vegetarische Pizza, bevor wir entscheiden gleich noch eine zweite zu bestellen.

Zum Kulinarischen: Eine Stadt, die wie Barcelona einen Markt wie den Mercat de la Boqueria direkt in der Innenstadt an der Rambla hat, verspricht einiges! Hier gibt es alles von Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse und und und. Vor allem scheinen Smoothies und Säfte gut zu gehen. Wir entscheiden uns (nur) für ein Fruchteis, da wir noch viel vor haben, kulinarisch. Ein Besuch lohnt aber auf jeden Fall.

Auf Instagram haben wir uns einige Läden rausgesucht. Flax & Kale ist recht groß, sieht aber sehr gut aus. Hier haben Sie auch die Säfte von Teresa’s Juicery, was nicht der einzige Grund ist, warum die Gäste hier etwas Wartezeit mitbringen.

Am besten gefallen hat es uns allerdings bei Green & Berry. Seit Tulum sind wir einfach abhängig von guten Smoothie Bowls (danke noch mal, Mogli) und an anderen mehr oder weniger vegetarischen Errungenschaften. Heute entscheiden wir uns für „Summer Wave“ Saft aus Wassermelone, Erdbeere, Mint, Limette und Chia, „Rainbow Acai Bowl“ (Drachenfrucht, Mango, Himmbeere, Mandelmilch und anderen saisonalen Früchten), Avocado Toast mit gerösteten Tomaten und veganem Parmesan und dazu noch einen „Hummus Summer Salad“ (Spinat, rotes Quinoa, Salat, Kalamata-Oliven, Gurke mit Basilikumöl-Dressing). Warum wir das so genau beschreiben? Es könnte sein, dass Ihr bei dem Anblick der nächsten Bilder Lust bekommt, dass sofort nach zu machen. Bitte schön:

So weit zu Barcelona. Wir haben es sehr genossen, diese junge, bunte, quirlige Stadt auch mal abseits der Touristenpfade zu entdecken. Jetzt freuen wir uns auf die französische Mittelmeer-Küste und den dort besser sortierten Supermarchés. Dann auch wieder mehr zur Camping-Küche.